Blauer Hödeken (Alfeld bis Winzenburg)

(Gerhard Kraus)

Durch Anklicken der Bilder öffnet sich ein neues Fenster mit einer Großbildansicht.


 
Die „Weiße Erde“ war zur Zeit ihrer Bildung ein mit Pflanzen bewachsener See. In ihm setzte sich ein Teil des von der Warne mitgeführten Kalks ab.
Foto: Gudewillstraße in Alfeld 2012.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rekonstruktion der Situation am Hörser  Tor. Vor der Innenstadt erhoben sich die Mauern, Türme und das in Richtung Hörsum gelegene Stadttor. Es folgten der trockene Graben, der Wall und im großen Graben seit 1317 die Warne. An seiner Außenseite standen die Zingeln, also eine Art „Holzzaun“.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1317 wurde die Warne aus ihrem ursprünglichen Bett im Vorderen und Hinteren Siek in die Stadtmitte und um den Ort herum gelegt. Im Jahr 1800 versah man den Warneverteiler mit einem Inschriftstein. Er zeigt das Alfelder A und die Namen der Bürgermeister Lohde und Gudewill bzw. des Kämmerers Koch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Oberen Anlagen entstanden ab 1909 im Bereich des ehemaligen großen Befestigungsgrabens. Landschafts-gärtner Ernst Binnewies entwarf eine Erholungszone mit Grotten, Steingärten, Zierteichen und seltenen Pflanzen. An der Ausgestaltung der Oberen und der Unteren Anlagen beteiligten sich u.a. auch Ludwig Röhrig und Joseph Foerster.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In den Oberen Anlagen befindet sich der Gedenkstein zum 100. Geburtstag von Reichskanzler Otto v. Bismarck ( 1.4. 1815-1915).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Teich in den Unteren Anlagen. Links Reste des ehemaligen „Alpinums“ und die als „Weiße Schule“ bezeichnete Carl-Benscheidt-Realschule.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Brunnen an der Gudewillstraße erinnert an das Alte Dorf. Er wurde 1975-76 entdeckt und ausgehoben. Dabei fanden Realschüler viele Metallteile, Knochen und Keramikreste. Der obere Teil des Brunnens ist nach 1976 neu aufgesetzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1317 wurde ein Warnestrang in die Stadt gelegt, um die innerörtlichen Mühlen anzutreiben. Nach dem Stadtbrand von 1846 deckte man den  Bachlauf in der Marktstraße, dem alten Rollberg, ab und öffnete ihn 1989 erneut.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unter dem ehemaligen Laden in der Holzer Straße 6 befindet sich nach wie vor ein alter Brunnen. Da der Untergrund der Altstadt wasserführend ist, befanden sich an vielen Straßen und Grundstücken ähnliche Anlagen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zwischen Alfeld und Langenholzen lag die städtische Galgenstätte am Ende der Hohlen Schlei. 1597 wurde ein neuer Galgen aufgerichtet. Daneben gab es  noch ein Rad und einen Pfahl. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Nähe der Warne lagen der 1892 eingeweihte Neue Friedhof, die Bauernwiese und das „ Heiligen Hölzchen“. Der Kuckuck erinnert an einen „Guck ut“, also einen Außenturm der Alfelder Stadtbefestigung. Der Ausguck diente der Kontrolle der Wege im Warne- und Wambekental.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stiefels- oder Greiners- Teich wurde seitens der Brauerei zur Eisgewinnung angelegt. Das Gelände am Ausgang des Antoniangers ist von ehemaligen Mergelgruben geprägt. Die „Weiße Erde“ diente zur Bodenverbesserung in Sandgebieten der Heide. Auf den Anger des Heiligen Antonius trieb früher der städtische Schweinehirte die Tiere zum Suhlen und von hier zur Mast in  die angrenzenden Waldgebiete.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Powered by Website Baker