Gerzen

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Die ältesten Siedlungen liegen meist im verkehrsgünstigen, mit guten Böden ausgestatteten Leinetal und reichen oft bis in die Eisenzeit zurück. Dagegen sind die Quertäler erst nach und nach bergwärts mit Dörfern bebaut worden. So ist das in der Mark Aringo gelegene „Gherdegheshusi“ in den Corveyer Überlieferungen der Zeit zwischen 854 und 877 noch als Rodung bekannt gewesen, die vermutlich durch einen „Gerdag“ genannten Mann erfolgte. Corvey erhielt Besitzungen von einem gewissen Helmric und dessen Brüdern Brucheri und Athelheri, die später an die Edlen von Hohenbüchen, die Edlen von Homburg und das Stift Gandersheim fielen. 1399 waren die v.Steinberg Grundherren und Patrone. Sie ließen 1768 die alte Kirche durch einen Neubau ersetzen. Er erhielt einen Kanzelaltar und eine hölzerne Empore. Bemerkenswert sind zwei Grabsteine des 18.Jahrhunderts neben dem Gotteshaus und alte Torpfeiler im Ort. Am Gemarkungsrand entstand durch den 1899 von der Alfelder Industrie gegründeten Bauverein die erste große vorstädtische Arbeiter- und Angestelltensiedlung.
 
Gerhard Kraus

 

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